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Die schlimmste Bedrohung?

22 Okt

„Wie sieht für Sie die schlimmste Bedrohung für die Zukunft dieses Planeten aus?“  – Das wäre der Zusammenstoss mit einem Asteroiden, dagegen können wir uns nicht verteidigen. Die letzte Kollision fand vor 66 Millionen Jahren statt und löschte die Dinosaurier aus. Eine akutere Gefahr ist der Klimawandel, der aus dem Ruder läuft. Ein Anstieg der Meerestemperatur würde die Polareiskappen abschmelzen und die Freisetzung grosser Mengen von Kohlendioxid verursachen. Beide Prozesse könnten dazu führen, dass wir ein Klima wie auf der Venus mit einer Temperatur von weit über 250 Grad bekommen.“ 

So der verstorbene Physiker Stewen Hawking in seinem am 16.10.2018 erschienen letzten Buch „Kurze Antworten auf grosse Fragen, Klett-Kotta, 240 Seiten, zitiert in der Welt am Sonntag v. 14.10.2018, S.15.

Statt „ziehen wir uns warm an“ können wir vielleicht in absehbarer Zeit schon sagen: „Ziehen wir uns kühl an“.

 

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Wer das nicht begreift…

16 Okt

Antonio Gramsci

….der begreift nichts, zitiert Antonio Gramsci aus der „Rassegna settimanale della stampa estera, der wöchentlichen Auslands – Presseschau v. 21.10.1930 (5. Jg.,Nr.42, S. 2303 f.) den Pariser „Avenir“ v. 21. 10.1930, S. 2303-4. Das vollständige Zitat ist  im Hinblick auf die Globalisierung und die Definition von Volk und Nation interessant und zugleich anregend:

„Man sagt uns seit geraumer Zeit, aber vor allem seit Kriegsende (1918, niekisch), daß die Fragen des Interesses die Völker beherrschen und die Welt voranbringen. Es sind die Marxisten, die diese These erfunden haben unter der etwas doktrinären Bezeichnung „historischer Materialismus“. Im reinen Marxismus (und im ideologischen Globalismus, niekisch) gehorchen die als Massen gefaßten Menschen nicht den Leidenschaften, sondern den ökonomischen Notwendigkeiten. Die Politik ist (gemeint: aber, niekisch) eine Leidenschaft. Das Vaterland ist eine Leidenschaft. Diese beiden fordernden Ideen genießen in der Geschichte nur eine Scheinfunktion, weil in Wirklichkeit das Leben der Völker im Laufe der Jahrhunderte erklärt wird mit einem wechselhaften und immer erneuerten Spiel von Ursachen materieller Ordnung. Die Ökonomie ist alles. Viele „bürgerliche“ Philosophen und Ökonomen haben diesen Refrain aufgenommen. Sie machen Miene, uns mit dem Kurs des Getreides, des Erdöls oder des Kautschuks die große internationale Politik zu erklären. Sie befleißigen sich, uns nachzuweisen, daß die gesamte Diplomatie von Fragen der Zolltarife und Kostpreise beherrscht wird. …Die Leidenschaft in der Außenpolitik? Das Gefühl in der nationalen Sache? Weg damit! Dieses Zeug ist gut für gewöhnliche Leute. Die großen Geister, die Eingeweihten, wissen, daß alles vom Geben und Haben beherrscht ist. Doch ist dies eine absolute Pseudo-Wahrheit. Es ist vollständig falsch, daß die Völker sich nur von Interessenerwägungen leiten lassen, und es ist vollständig richtig, daß sie mehr denn je den Gefühlen folgen. Der historische Materialismus ist eine schöne Dummheit. Die Nationen gehorchen vor allem Erwägungen, die von einem brennenden Prestige-Verlangen und -Glauben diktiert sind. Wer das nicht begreift, begreift nichts. “ (zitiert in Gefängnishefte Bd. 3, S. 501, 502, Argument – Verlag 1999)

 

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Yuval Noah Harari will unser Harakiri…

21 Sep

E i n e Welt ist keine Welt.

Yuval Noah Harari will uns sein Freimaurerdenken schmackhaft machen:

„Entgegen der landläufigen Meinung gibt es nichts Natürliches am Nationalismus. Er ist nicht einmal in der menschlichen Biologie oder Psychologie verwurzelt. Der Homo sapiens und seine Vorgänger lebten seit Millionen von Jahren in kleinen Gemeinschaften, die nicht mehr als ein paar Dutzend Mitglieder zählten. Menschen entwickeln daher leicht Loyalität gegenüber ihren Familien, Dörfern oder Stämmen: Eben Gemeinschaften, in denen jeder jeden kennt. Aber es ist kaum natürlich, im Sinne eines Nationalismus Millionen von Fremden gegenüber loyal zu sein, die nur im gleichen Land leben, wie man selbst. Derartige Massenloyalitäten sind erst in den letzten paar tausend Jahren aufgetaucht und entwickelten sich, um mit großen Problemen fertig zu werden, die kleine Stämme nicht allein lösen konnten. Jetzt sind wir mit globalen Problemen konfrontiert, die selbst große Nationen nicht alleine lösen können. Deshalb ist es doch sinnvoll, zumindest einige unserer persönlichen Loyalitäten auch auf die Menschheit an sich zu übertragen…….Eine globale Identität zu entwickeln, erfordert nicht die Etablierung einer Weltregierung oder die Abschaffung aller kulturellen, religiösen und nationalen Unterschiede. Ich kann gleichzeitig mehreren Identitäten treu sein: meiner Familie, meinem Dorf, meinem Beruf, meinem Land und auch meinem Planeten und der ganzen menschlichen Spezies. Das ist nicht immer einfach. Aber wer hat gesagt, dass das Leben einfach sei?“

Wenn wir minimalistisch Nationalismus als Willen zur Verteidigung von Großgruppen definieren, dann ist er nicht nur landläufig, sondern nach vorherrschender wissenschaftlich begründeter Auffassung völlig natürlich und evolutiv weiterentwickelt worden zum Willen, eine Nation zu sein und diese gemeinsam mit Millionen anderen Menschen zu verteidigen. Harari hat Zweifel an seiner eigenen Auffassung, die Formulierung „kaum natürlich“ zeigt es an. Die Loyalität einigen wenigen Personen gegenüber hat sich seit der „Neolithischen Revolution“ mit Übergang vom Jagen und Sammeln in Kleingruppen zur Agrarwirtschaft mit Sesshaftigkeit und Vergrößerung der Menschengruppen auf völlig natürliche, evolutive Weise auf Großgruppen erweitert. Ihren Höhepunkt hat sie auf deutscher Seiten im Zweiten Weltkrieg erreicht, als die Loyalität gegenüber den eigenen Volksgenossen und der Führung unter größten Opfern bei beschränktesten Ressourcen bis zum letzten Tag aufrechterhalten blieb. Und das trotz der Radikalität der politischen und gesellschaftlichen Vorgaben sowie des Ausschlusses vieler Kleingruppen aus der Gemeinschaft mit Unterdrückung bis zur Vernichtung.

Harari fordert zwar keine Weltregierung, noch nicht. Er will aber darauf hinaus, seine Formulierung, nicht  a l l e  Unterschiede abschaffen zu wollen, erweist es eindeutig. Vorsicht ist für ihn die Mutter der Porzellankiste. Weiß er doch, wie umstritten schon die Gleichmacherei auf europäischer Ebene ist. Die Katze darf nur mit dem Schnäuzchen aus dem Sack!

Wir bleiben dabei: die naturgestützteste Art der Zusammenarbeit menschlicher Großgruppen in der Welt ist ein Bund der Nationen auf Grundlage der Gleichberechtigung mit Souveränität, Identität und Sozialität im Inneren.

 

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Verleugnung…

19 Sep

Gegenseitige Verleugnung

Ohne Sinn und Verstand ist heutzutage der Begriff „Rassismus“ als Knüppel gegen „Rechts“ in der Welt. Bereits 1970 fand in den USA ein Streitgespräch zwischen Margaret Mead und James Baldwin statt, das in Deutschland unter dem Titel „Rassenkampf-Klassenkampf – Ein Streitgespräch- bei rororo 480/ 1617 im November 1973 veröffentlicht wurde. Es hat die Integration insbesondere der Schwarzen in die von den Weißen dominierte damalige US – Gesellschaft zum Thema. Daraus eine Wahrheit, die auch für die hiesigen Bemühungen, eine Weltgesellschaft auf deutschem Boden zu schaffen, gilt und heute nicht mehr ausgesprochen werden darf:

Mead: „Wir werden so tun, als wärt ihr genau wie wir.

Baldwin: Ja

Mead: Was natürlich bedeutet, daß wir euch verleugnen werden.

Baldwin: Genau.

Mead: Wir werden euer Haar verleugnen, wir werden eure Haut verleugnen, wir werden eure Augen verleugnen. Wir werden euch verleugnen. Wir verleugnen euch, wenn wir euch anerkennen. Wir verleugnen den Unterschied zwischen euch und uns, indem wir ihn ignorieren.

Baldwin: Ja. ….

Mead: Die Weißen sind nicht für die Tropen geschaffen. Die Schwarzen dort sehen wunderbar aus, aber die Weißen bekommen Sommersprossen oder Sonnenbrand, oder sie werden entsetzlich blaß.

Baldwin: Ja, die Sonne tut ihnen nicht gut.

Mead: Meine Haut nimmt die Farbe einer roten Rübe an, wenn ich zu lange in der tropischen Sonne sitze. Aber alle Menschen der Welt müssen die Möglichkeit haben, stolz auf das Aussehen ihrer Eltern zu sein.

Baldwin: Ja, ohne das sind sie verloren.

Mead: Das Aussehen ist wichtig. Früher hieß es: Wir müssen die Rasse ignorieren. Und jetzt werden wir sie ignorieren.“ ( S 12,13 )

 

50 Jahre später wird sogar der Begriff der Rasse an sich verleugnet, wobei auch die genetischen Unterschiede zwischen den menschlichen Großgruppen und die unterschiedliche Anfälligkeit für Krankheiten ignoriert werden.

 

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Ein zartes Pflänzchen durchbricht den Beton…

18 Mai

……der bundesrepublikanischen Tabus im politisch – gesellschaftlichen Diskurs. Es geht um den Begriff des „Rassismus“ und das Abgrenzen von ihm durch die Identitäre Bewegung. Darüber wird in der  Kommentarspalte der Sezession diskutiert. Nachfolgend zitiere ich Auszüge daraus, wobei ich die Einzelzitate außer durch Absätze nicht besonders kenntlich mache und die Autoren bzw. nicknames nicht nenne. Metapolitika hat sich mit dem Artikel der Sezession bereits hier und mit dem Thema der Rasse früher bereits hier auseinandergesetzt und wird dies unter der Kategorie „Deutsches Leben“ auch weiterhin tun, denn mit Benjamin D´israeli ist die Rassenfrage der „Schlüssel zur Weltgeschichte“ und darüber hinaus  d i e  Überlebensfrage für  a l l e  Völker der Erde, die rassenseelisch, mit ihren Nationen und Religionen zu einem Einheitsbrei willenloser Befehlsempfänger verschmolzen werden sollen, um zum Tempel des Rachegottes pilgern zu müssen.

„Offizielle“ Rassismus – Definition: Herabschätzung einer Menschenrasse. Rassismus ist aber ein Codewort für antiweiß. Es richtet sich fast nur gegen Weiße und wird nahezu immer in unredlicher Absicht verwendet.
Ich sehe sehr wohl, daß ein derartiger „Frame“ derzeit noch schwierig zu vermitteln ist, aber das wird sich sehr bald ändern. Da die internationale Linke zunehmend zu explizit rassischer Feindschaft gegenüber normalen Weißen übergeht (man beachte die immer häufigeren Klagen über alte/heterosexuelle/christliche -immer aber weiße- Männer in den Medien) wird die Wahrheit den linken, aber noch allgemein akzeptierten Frame „Rassismus“ bald vernichten. Er wird dann nur noch innerhalb der Linken Macht haben.
Wer die Sprache des Feindes nutzt übernimmt zwar nicht seine Gedanken, aber er liefert ihm politische Waffen.

Für unsere Gegner sind „Rassisten“ freilich all jene, welche auf die naturgegebenen Unterschiede zwischen den Rassen hinweisen und ihre eigene Rasse schützen wollen.

Um es mit Klonovsky zu sagen (sinngemäß): Früher war es Rassismus zu sagen, Schwarze seien dumm. Heute ist es Rassismus zu sagen, Schwarze seien schwarz.

Die Grundlage aller Politik ist die Biologie. Gerade für uns ist sie es, die wir ein „anderes Menschenbild“ haben, als die utopischen Linken und Liberalen.“

 

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