Archiv | Wissenschaften RSS feed for this section

Abgrenzung vom Fremden – das ist ein Teil von uns…

20 Nov

Ein US – amerikanischer Anthropologe führt in den hiesigen öffentlichen Diskurs ein, was wir Älteren schon seit den 60iger Jahren durch Konrad Lorenz oder Irenäus Eibl – Eibesfeldt wissen: Abgrenzung vom uns Fremden, die Verteidigung des eigenen Territoriums, der Mensch als in der Not extrem hilfsbereites Gemeinschaftswesen, die Bedeutung von Mythen für den Zusammenhalt sind ein evolutives Kontinuum. Hier der link.

 

Vorläuferblog und Archiv: http://metapolitika.wordpress.com/

Metapolitika unterstützt: https://einprozent.de/Einprozent logo

Advertisements

Rassehunde, Bienenvolk und Ameisenstaat…II.

5 Nov

Der Artikel I. befindet sich hier. Ein Gastbeitrag zum Thema hier. Und dazu wiederum hier.

Heute geht es um das Bienenvolk mit seinem Grundgesetz der Ordnung als Gemeinschaft:

Alles lebendige Werden einer aufbauenden Ordnung entspringt gemeinschaftlichem Sein und vollzieht sich in ihm. Gemeinschaft als der Grund aller bienlichen Wirklichkeit: das ist eine überindividuelle Geschlossenheit des Lebens, die einem mächtigen Strom gleicht, demgegenüber die kleinen Rinnsale nichts vermögen. Gewiß ist der Strom nicht ohne diese kleinen Wasser. Aber er ist nicht ihre bloße Summierung. Er hat seine eigene Form und Gestalt, die man niemals aus der Summierung der Formen und Gestalten der kleinen Rinnsale feststellen kann. Auf dem Strom erheben sich kleine und große Wellen, entstehen unendlich viele Formen des dahinfließenden Wassers. Aber eines ist allen diesen Wellen, allen diesen Formen gemeinsam: daß sie ein Teil des Ganzen, des Stromes sind, daß sie von ihm getragen werden und daß sie sich alle, trotz ihrer unendlichen Verschiedenheit in einer einzigen Richtung bewegen. Wäre der Strom nicht, so wäre diese Welle, die jetzt blinkend emporschäumt und über die anderen Wasser aufsteigt, nur eine bewegungslose Lache Wassers, eine kleine, unscheinbare Pfütze. Daß alles bienliche Dasein und Leben auf der Gemeinschaft beruht, ohne sie nicht das wäre, was es ist, ohne sie überhaupt nicht da wäre, diese uns früher noch selbstverständliche Tatsache ist in der modernen Zeit – insbesondere seit der Unterwerfung der deutschen Biene 1945 – aus dem Bewußtsein geschwunden, ist ihr deshalb abhanden gekommen, weil die Gemeinschaft als Ganzes nicht so sinnfällig, so gegenständlich festzustellen ist wie einzelbienliches Leben.

Weiterlesen

Wo ist der tatsächlich passende Begriff?…

1 Nov

images-europaMit dem Gastbeitrag „Hallo, Zeitgeists“ hier auf Metapolitika- Diskuswerfer bin ich vollkommen d´accord. Es geht um Alltagserfahrungen der ethnischen Noch – Mehrheit der Deutschen und die Alltagsfrivolitäten der Globalisierungsfanatiker samt ihrer Hilfstruppen. Daher ist es durchaus angebracht, zum Totschlagsbegriff „Rassismus“ für diesen Abschnitt des Schlachtfeldes im metapolitischen Krieg den Begriff „Majorismus“ in Stellung zu bringen. „Hallo Zeitgeist“ hat neben dem erstmaligen Verwenden dieses Begriffs zugleich auch darauf verwiesen, daß der Kampfbegriff „Rassismus“ neuerdings eine Ausweitung vom Biologischen inden kulturellen und religiösen Bereich – Islam – erfahren hat, daß er statt eines Einzelgeschützes zu einer ganzen Batterie oder, um in frühere Zeiten zurückzugreifen, in eine Stalinorgel verwandelt wurde, um schlagartig ganze Salven auf patriotische Globalisierungsgegner abfeuern zu können.

Was bleibt uns da, als uns mit der Frage zu befassen, wie wir diesen Feuerüberfällen durch den Feind in unsere Linien begegnen können. Wo finden wir und wie benennen wir unser begriffliches Werkzeug, das die Breitseiten des Feindes nicht nur abfängt, sondern zugleich auch mit voller Wucht und Breite hinter seine Hauptkampflinie feuert, seine Batterie ausschaltet, uns Luft verschafft und zugleich Geländegewinn für uns anti- globalistischen Überfremdungsgegner ermöglicht?

Weiterlesen

Am Ende Gewalt?…

29 Okt

Unser Leser und Gastautor „Hallo, Zeitgeist“ unterstützt Metapolitika schon seit geraumer Zeit mit Beiträgen zu Grundsatzfragen. Heute geht es um den Begriff „Rassismus“, seine Bedeutung, die Verwendung im Meinungskampf und seine Überwindung durch eigene Begriffsfindung. Letzteres ist ganz im Sinne von Metapolitika, denn metapolitisch wirksame Positionen können angesichts der gewaltigen Übermacht des internationalisch – globalistischen mainstream nur dann besetzt und gehalten werden, wenn wir die feindlichen Kampfbegriffe durch eigene, bessere Kreationen unwirksam zu machen in der Lage sind.

Lassen wir Hallo, Zeitgeists Text auf uns wirken, prüfen wir dabei, ob er uns voranbringt. Wenn ja, dann möge er in die Arena des Meinungskampfes geschleudert werden wie ein Diskus, der die miefige Luft der Political Correctness messerscharf durchschneidet:

„Majorismus, nicht Rassismus

– Mißbrauch eines emotional hoch aufgeladenen Wortes gefährdet sozialen Frieden –

Machen wir es einfach: Wenn von einer Gruppe Jugendlicher die Rede ist, dann wird der betreffende Personenkreis überwiegend etwa zwischen dreizehn und siebzehn Jahre alt sein. Anderes Beispiel: Spricht man von schwedischen Urlaubern in einem Reisebus, dann wird auf jeden Fall die Mehrheit schwedischer Nationalität angehören. Spätestens von dem Punkt an, an dem sich die Anzahl von Personen anderer Herkunft – etwa Finnen, Norweger oder Engländer – über diese im Bewusstsein eingeschliffene Marke einer Mehrheit hinaus bewegt, werden wir entweder von einer skandinavischen oder von einer internationalen Reisegesellschaft sprechen. Die praktische Wahrnehmung gruppenbezogener oder kollektiver Identitäten basiert also weitgehend auf zahlenmäßigen Beziehungen, richtet sich an dem Vorhandensein einer Mehrheit aus, hat ein naturgewachsenes Majoritätsbewusstsein. Hinzu kommen im Alltagsverständnis emotionale Eindrücke dessen, was jeweils als typisch für eine Gruppe oder Ethnie identifiziert wird.

Weiterlesen

Rassehunde, Bienenvolk und Ameisenstaat…I.

18 Okt

Es gibt eine grundlegende Gemeinsamkeit allen tierischen Lebens, die so sinnfällig sichtbar und so greifbar ist wie dieser einzelne Schäferhund, der vor mir steht: das ist die rassische Art, die in jedem einzelnen Hund vorhanden ist, die in seiner Körperlichkeit als Gesamterscheinung, in bestimmten körperlichen Verhältnissen, in der Physiognomie dieses einzelnen, im körperlichen Ausdruck seines seelischen Lebens, in der Art aller seiner Bewegungen und in vielen anderen Erscheinungen jedem Beschauer, dessen Blick nur einigermaßen darauf gerichtet ist, unmittelbar in die Augen fällt. Dieser einzelne Schäferhund, den ich als einzelnen neben anderen sehe, kann letztlich als einzelner überhaupt nicht verstanden, nicht gedeutet werden. So einmalig eigenartig seine körperliche Gestalt, seine Ausdrucksbewegungen sind, ebenso sehr weisen sie auf ein Gemeinsames hin, daß wir, ebenso einzigartig ausgeprägt, auch an anderen Hunderassen

Weiterlesen