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Gerhard Richter richtet Merkel…

18 Nov

Der deutsche Künstler Gerhard Richter kritisiert im Interview mit dem dänischen Louisiana – Museum Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Die Parole von der Willkommenskultur ist so verlogen“…Zu sagen „Wir schaffen das“ sind „keine Wörter“.

Wörter sind es schon, aber sie stehen nicht in konkretem Zusammenhang, bezeichnen keinen Gegenstand des Bemühens. Es sind leere Worthülsen ohne jede Bedeutung für die Adressaten der 3 Worte, die Verfassungsbürger und Wähler. Es handelt sich um typisches Freimaurergeschwätz, für das die Unverbindlichkeit kennzeichnend ist. Wer beim Bilden der „Weltbruderkette“ Begriffe umkehren, Geschichte verzerren, Menschen durch andere Menschen ersetzen, wer den großen Austausch bewerkstelligen will, der handelt genau so wie diese Angela Merkel, unsere böse Rauten – Stiefmutti.

Und wer nichts mit der Raute anfangen kann, der schaue:

 

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Ihr seid nicht vergessen…

11 Nov

Zum Volkstrauertag:

 

Besitz stirbt, Sippen sterben, Du selbst stirbst wie sie; eins weiß ich, das ewig lebt: des Toten Tatenruhm. ( aus der Edda )

 

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Siege und die Kugel wartet auf Dich, Donald!

8 Nov

 

Wenn er es ernst meint und heute siegt, dann wird er das gleiche Schicksal erleiden wie John F. Kennedy, der sich ebenfalls mit der Ostküste angelegt hatte.

9.11.2016: der vorher erfühlte Wahlsieg ist da. Herzlichen Glückwunsch! Nun, Donald, paß gut auf Dich auf und arbeite gut mit Wladimir Putin zusammen. Das deutsche Volk wird es Dir danken.

 

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Danke, Jürgen, für den 350. Beitrag auf Metapo neu…

2 Nov

Nach den Anstrengungen der letzten Tage jetzt einmal kommentarlos 2 treffende  Kommentare von „Der Jürgen“ auf „Sezession im Netz“:

  • Der_Jürgen

    „Wohl niemand hat totalitäres Denken genialer beschrieben als Orwell in seinem Jahrhundertroman „1984″. O‘Brian, ein führender Ideologe des Systems, erklärt dem in den Verliesen der Gedankenpolizei gefolterten Falschdenker Winston Smith die Mechanismen orthodoxen Denkens. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der Begriff des „Doublethink“, von einem Orwell-Übersetzer mit „Zwiedenken“, von einem anderen mit „Doppeldenk“ verdeutscht.

    O‘Brian erläutert das Zwiedenken am Beispiel der Sterne. Für den geschulten Zwiedenker sind diese Lichter, die sich nur wenige Kilometer von der Erde entfernt befinden. Gilt es aber unabdingbare astronomische oder geographische Berechnungen anzustellen, so findet es der Zwiedenker „zweckmässig, anzunehmen, die Sterne seien viele Millionen Kilometer von der Erde entfernte Himmelskörper“. Eine objektive Wahrheit gibt es also nicht, je nach praktischen Bedürfnissen wird die erste oder die zweite These vertreten.

    Hier haben wir die Quintessenz der Denkweise unserer Gutmenschen. „Wenn die Fakten nicht zu meinen Theorien passen, dann um so schlimmer für die Fakten“, soll einer der Paradegäule der Frankfurter Schule gesagt haben (Se non e vero, e ben trovato).

    Was Caroline Sommerfeld so grossartig am Beispiel der Berichterstattung über Russland darstellt, gilt auch für praktisch jedes andere „heisse“ Thema. Wenn man sich mit einem Gutdenker, der immerhin zu einem Dialog mit einem Falschdenker bereit ist, über den 11. September unterhält und ihm die radikalen Unmöglichkeiten der offiziellen Version aufzählt, gerät er ins Stocken und wird nachdenklich. In den meisten Fällen hält er es dann aber mit Christian Morgensterns Palmström, laut dem nicht sein kann, was nicht sein darf, und empfindet Scham darüber, solch kruden Verschwörungstheorien wenn auch nur für eine kurze Frist auf den Leim gegangen zu sein. Er verhängt damit eine Denkblockade gegen sich selbst.

    @Ein Fremder aus Elea

    O sancta simplicitas! Sie fragen im Klartext, warum die Engländer und Amerikaner ein Interesse daran gehabt haben sollen, die besiegten Deutschen möglichst massiv zu belasten. Geht es noch naiver? Der Text der angeblichen Rede enthält eine Reihe überwältigender Absurditäten, die im Widerspruch zu unbestrittenen historischen Realitäten stehen. Alle Einzelheiten finden Sie im Netz; Sie müssen nur recherchieren; dabei dürfen Sie sich nicht mit „Metapedia“ begnügen, die immerhin als Einstieg taugt.“

     

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Wer macht die Geschichte?…I.

26 Okt

„Es gehört nun mal zum Wesen der Geschichte, dass sie niemand macht“ …schreibt „Meier Pirmin“ hier

Er meint in diesem Zusammenhang, man sei nicht intellektuell, wenn man ohne Kenntnis von Lübbe, „Geschichtsbegriff und Geschichtsinteresse“, Schwabe – Verlag 2012 (Neuausgabe) argumentiere. Ich versuche es, weil ich garnicht den Anspruch erhebe, ein Intellektueller zu sein und immer nur literaturgefilterte Gedanken wiedergeben zu müssen:

Geschichte ist nur als bewußte Gestaltung der menschlichen Wirklichkeit nach wesenhaften und ursprünglichen, nach dauernden, aller Zeitlichkeit überlegenen Werten als Geschichte anzusehen. Nur durch den Menschen, der sich seines wesenhaften bleibenden Selbst bewußt ist, wird Geschichte denkbar. Das sollte uns aber nicht davon abhalten, allen Ansichten entgegenzutreten, die aus dem geschichtlichen Werden einen berechenbaren Gegenstand machen wollen. Andererseits soll die Möglichkeit bestehen, Wesen und Wohin der Geschichte auch mit deren Deutung erfassen zu wollen. Dabei sind alternative Deutungsmöglichkeiten so notwendig wie die Wesenheit des einzelnen Deutenden sich unterscheidet.

Sind wir aber deshalb hilflos der Geschichte ausgeliefert, immer nur ihr Objekt, das sich nicht in ein Subjekt verwandeln kann? Bleibt am Ende nur ein in Passivität verharrender Verzicht, ein tatenloses sich Ergeben übrig?

Wird fortgesetzt.

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